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Verfahrensbeschreibungen

Akademische Grade, Titel und Bezeichnungen bei anerkannten Spätaussiedlern - Gradumwandlungen beantragen

Für Hochschulabschlüsse, die Sie an einer anerkannten Hochschule im Ausland erworben haben, gilt:

Sie dürfen den verliehenen Grad wie zum Beispiel „inzener-mechanik“ oder „ekonomist“ ohne Genehmigung in der Form führen, wie Sie ihn erhalten haben. Sie müssen aber bei Graden, die Sie außerhalb der Europäischen Union erlangt haben, die Hochschule hinzufügen, an der Sie den Grad erworben haben.

Dabei können Sie den akademischen Grad in den folgenden Formen darstellen:

  • in lateinische Schrift übertragen
  • die im Herkunftsland zugelassene oder übliche Abkürzung führen
  • eine wörtliche deutsche Übersetzung in Klammern hinzufügen.

Wenn Sie als Spätaussiedlerin oder Spätaussiedler anerkannt sind, können Sie eine Umwandlung in denjenigen deutschen Grad beantragen, der Ihrem ausländischen entspricht. Dies gilt auch für Ihren Ehepartner oder Ihre Ehepartnerin und Ihre Kinder.

Ist der ausländische Abschluss dem deutschen gleichwertig, erfolgt diese Umwandlung.

Tipp: Weitere Informationen über ausländische Hochschulgrade finden Sie auf den Internetseiten des Wissenschaftsministeriums unter "Forschung/Internationales/Ausländische Hochschulgrade". Dort können Sie ein Merkblatt zu diesem Thema herunterladen.

Voraussetzungen

  • Studienabschluss vor der Einreise an einer anerkannten Hochschule im Aussiedlungsgebiet
  • Gleichwertigkeit des Studienabschlusses mit einem deutschen Studienabschluss
  • Hauptwohnsitz in Baden-Württemberg

Verfahrensablauf

Sie müssen einen formlosen Antrag stellen. Diesen müssen Sie zusammen mit den erforderlichen Unterlagen bei der zuständigen Stelle einreichen.

Liegen bei Ihnen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, wandelt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst als zuständige Stelle Ihren ausländischen Grad in einen gleichwertigen deutschen Grad um. Dies gilt nur für Berechtigte nach dem Bundesvertriebenengesetz.

Erforderliche Unterlagen

  • amtlich beglaubigte Kopie
    • des Diploms mit Anlage im Original
    • der Übersetzung des Diploms mit Anlage
    • der Spätaussiedlerbescheinigung oder des Vertriebenenausweises
    • gegebenenfalls: der Bescheinigung über eine Namensänderung
  • Kopie des Personalausweises
  • Lebenslauf

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Wissenschaftsministerium hat dessen ausführliche Fassung am 02.11.2016 freigegeben.