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Kleine Historie Fußball im Zollernalbkreis

Große Erfolge der Jugendmannschaften

Nachdem es der B-Jugend des FC Tailfingen  im Jahr 1979 unter Trainer Günther Jetter „nur“ zur württembergischen Vizemeisterschaft gereicht hatte, gelang 1980 der Titelgewinn.
Die höchste Spielklasse in der B-Jugend war damals die Verbandsstaffel. Im Bereich des Württembergischen Fußballverbandes trafen die vier Meister der Verbandsstaffeln im Halbfinale aufeinander, die beiden Sieger traten im Endspiel um die Württembergische Meisterschaft gegeneinander an.
In der Verbandsstaffel vier, in der u.a. auch der FV 07 Ebingen, der BSV Schwenningen und der SSV Reutlingen spielten, konnte sich der FC Tailfingen ungeschlagen als Meister durchsetzen. Im Halbfinale in Nürtingen ging es gegen den SSV Ulm, der mit 3:1 geschlagen werden konnte. Endspielgegner um die Württembergische B-Jugendmeisterschaft waren in Eislingen die Stuttgarter Kickers mit Jürgen Klinsmann in ihren Reihen, die in der Verbandsstaffelrunde den VfB Stuttgart hinter sich lassen konnten. Gegen den haushohen Favoriten konnte sich der FC Tailfingen durch ein Kopfballtor von Jugendnationalspieler Peter Ramsperger, der zusammen mit Egon Flad nach der Saison zum VfB Stuttgart wechselte, mit 1:0 durchsetzen und damit die Sensation perfekt machen.

Presseartikel vom 22.05.1980

Von den Spielern des FCT schafften es immerhin Egon Flad und Axel Thoma in die Bundesliga, Peter Ramsperger spielte mehrere Jahre für den VfB II und die SpVgg Ludwigsburg in der Oberliga, Manfred Flohr, Rolf Ammann, Michael Maier und Damir Ferenczak waren in der Landes-, Verbands- und Oberliga für die erste Mannschaft des FCT am Ball.


Damit war der FC Tailfingen als Vertreter des Württembergischen Fußballverbandes für die Deutschen B-Jugendmeisterschaften qualifiziert. Die 16 Landesverbandsmister waren: Eintracht Frankfurt, FC Schalke 04, 1.FC Kaiserslautern, Fortuna Düsseldorf, SV Waldhof Mannhem, SV Arminia Hannover, Holstein Kiel, SC Concordia Hamburg, Werder Bremen, 1.FC Köln, Offenburger FV, TSV 1860 München, Blau-Weiß 90 Berlin, SpVgg Andernach, Preussen Merchweiler und der FC 1910 Tailfingen

Leider hatte der FCT ein wenig Lospech und musste gleich in der ersten Runde gegen den Vertreter Hessens, Eintracht Frankfurt, antreten. Im Hinspiel am 01.Juni 1980 in Frankfurt unter den Augen des damaligen Trainers der Jugendnationalmannschaft, Dietrich Weise, unterlag der FC Tailfingen mit 3:0. Das Rückspiel am 08.Juni 1980 auf dem Langenwand-Sportplatz ging vor über 1.000 Zuschauern mit 0:5 verloren. Eintracht Frankfurt besiegte im Viertelfinale den SV Waldhof Mannheim mit 5:1 und 2:0 und im Halbfinale den 1.FC Kaiserslautern mit 2:1 und 1:0. Das Finale am 13.Juli 1980 in der Gelsenkirchener Glückaufkampfbahn gewann Eintracht Frankfurt mit 2:1 gegen den FC Schalke 04. Bekanntester Spieler in den Reihen der Frankfurter war Weltmeister Thomas Berthold. Mit Hansi Gundelach, Harald Krämer, Uwe Müller, Volker Rudel, Heiko Ernst und Hans-Peter Boy schafften es weitere Spieler der Mannschaft, Bundesligaprofi zu werden.


A-Junioren der TSG Balingen werden Oberligameister 2013
Wie schon bei der EnBW-Oberliga der B-Junioren, musste der Meister auch bei den A-Junioren in einem Entscheidungsspiel am 15.Juni 2013 ermittelt werden. Hier waren es der FC Astoria Walldorf und die punktgleiche TSG Balingen, welche am Saisonende auf den Plätzen eins und zwei standen. Wie bei Endspielen üblich, fand auch dieses auf neutralem Platz statt und zwar in Renningen in der Nähe von Stuttgart.
Dass sich beide Mannschaften auf Augenhöhe befanden, zeigte sich auch auf dem Spielfeld. In der ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten bis auf einen Pfostenschuss der Walldorfer in der 14. Spielminute nur wenige nennenswerte Aktionen. So ging es mit einem 0:0 in die Pause. In der 2. Halbzeit erhöhten vor allem die Balinger den Druck , was durch einen Lattentreffer in der 57. Spielminute unterstrichen wurde. Der weitere Spielverlauf war bis auf mehrere harte Fouls auf beiden Seiten relativ unspektakulär. Es folgte die 86. Minute und es fiel das nicht mehr für möglich gehaltene 1:0 für die TSG Balingen. Nick Johann vom FC Astoria Walldorf versenkte den Ball nach einer Flanke der Balinger unglücklich ins eigene Tor. Die Walldorfer gaben sich allerdings noch nicht geschlagen und warfen nochmals alles nach vorne. Die Offensivbemühungen waren jedoch vergeblich, denn es blieb beim 1:0 für die TSG Balingen.
Der Meister der EnBW-Oberliga A-Junioren hieß somit TSG Balingen und die Freude um Trainer Nico Willig war natürlich riesig. Die Walldorfer hingegen waren zwar enttäuscht, konnten die verlorene Meisterschaft aber verschmerzen, da die TSG Balingen auf den Aufstieg in die A-Junioren Bundesliga verzichtete und sie dadurch das Aufstiegsrecht in Anspruch nehmen konnten.
(Quelle: Homepage www.enbw.com/oberliga/)

Die aktuelle A-Juniorenmannschaft der TSG Balingen