Veranstaltungen

Rückblick 2009

„Totgesagte leben länger!“ Vordergründig ist es so, es gibt keine regelmäßigen Projektgruppentreffen, direkt hört und sieht man wenig vom Winterlinger Leben und dennoch....das Projekt Winterlinger Leben lief auch in 2009!

Vieles was im vergangenen Jahr organisiert, realisiert und gelebt wurde entspricht exakt der originären Zielsetzung und Vision des Winterlinger Lebens. Und dies ohne, als Bestandteil desselben vordergründig wahrgenommen zu werden. Wir können dankbar sein, für die vielfältige Aktivitäten von Vereinen und Institutionen die Winterlingen bürgerschaftliches Engagement zum Wohle der Allgemeinheit leben.
Für die weiterhin positive Fortführung der bisherigen Bemühungen, hat auch der Gemeinderat mit der Bereitstellung von Haushaltsmittel für das Gemeindemarketing im Jahr 2010 eine wichtige Grundlage geschaffen.
Allen sich für die Gemeinde Winterlingen Engagierten und Tätigen sei an dieser Stelle herzlichst gedankt.

Das Jahr 2009 in kurzer Rückschau

Vorstellung der Betriebe

Weiterhin angeboten wurden den Winterlinger Betrieben die Chance im Rahmen einer Serie im Amtsblatt ihren Betrieb vorzustellen und einen Link auf der Homepage der Gemeinde Winterlingen – unter Firmenprofile – zu platzieren. All dies kostenlos. Im Jahr 2009 haben von diesem Angebot wieder 6 Gewerbebetreibende Gebrauch gemacht. Bislang haben sich so 68 Betreibe vorgestellt. Diese Aktion wird fortgesetzt.

Winkele – Kalender

Rund 200 Winkele-Kalender wurden bislang verkauft. Herr Heinz Kropp hat diesen für Geburtstage oder andere wichtige Termine bestens geeigneten Kalender gestaltet. Für 5 € ist dieser auf der Gemeindekasse erhältlich. Die Initiative hierfür ging von der Bürgerschaft aus.

Exkursion zu den Kühstellenhöhlen und Keltengräbern ​

Bei einer überregionalen Veranstaltung des Zollerngaus im Albverein Anfang April führte Gaukulturwart Jürgen Scheff mehr als 130 Wanderer „auf den Spuren von Schultheiß Gustav Blickle“ in das Gebiet der Schelmenburg. Die Teilnehmer waren begeistert von seinen lebendigen Schilderungen aus Geologie, Geografie und Geschichte.

Naturpark Obere Donau

Erfreulicherweise wurden im Rahmen der Mitgliedschaft im Naturpark Obere Donau die nachfolgend beantragten Maßnahmen zur Förderung im Jahr 2009 bewilligt:
  • Unterer Weiher (4. Bauabschnitt)
    Hierbei handelte es sich um den Abschluss der 2006 begonnenen Maßnahme. Der Notüberlauf und der Wasserablauf wurde mit Flussbausteinen neugestaltet. Die untere Naturschutzbehörde hat die bisherigen Maßnahmen als wünschenswert und unbedenklich begrüßt.
  • Beschilderung „Kräutergarten“
    Der angelegte Kräutergarten, direkt am Donau-Zollernalbweg gelegen erfreut sich größter Beliebtheit. Viele Kräutergartenbesucher wollten gerne ergänzende Hintergrundinformationen zu den einzelnen Kräutern haben. Die bislang verwendeten Tonschilder informierten lediglich über den Kräuternamen. Die neuen Schilder informieren neben der Kräuterabbildung, den deutschen und lateinischen Namen, die Blütezeit, die Verwendung in der Küche und die Heilwirkung der jeweiligen Pflanze. Bei der Umsetzung bediente man sich externer Kräuterkundiger
  • Alpenpanoramatafel
    Abschließend erledigt werden konnte auch die Aufstellung einer für diese Region einzigartigen Alpenpanoramatafel beim Wasserreservoir Fachberg. Hier sei nochmals dem Schwäbischen Albverein herzlichst für die Unterstützung gedankt.

Durch diese Projekte erfährt die Gemeinde Winterlingen eine weitere Aufwertung als attraktives Ausflugs- und Wanderziel mit erlebnispädagogischen Charakter im nördlichen Bereich des Naturparks Obere Donau. An den Kosten dieser Maßnahmen beteiligte sich der Naturpark Obere Donau. Auch für das Jahr 2010 wurden wieder Maßnahmen zur Förderung angemeldet.

2. Winterlinger Open Air im Freibad

Das Wochenende 24. bis 26. Juli 2009 stand ganz unter dem Motto Musik aus den 1970er, 80er und 90er Jahre, heiße Rockmusik mit Licht- und Feuershow mit „Face“ und am Familiensonntag hieß es Musik, Sport, Spiel und Unterhaltung für alle. Neben Auftritten der „House Kids“, dem Musikverein Winterlingen und vielen anderen, dem Schwimmtierwettbewerb der DLRG gab es wieder ein Beachvolleyballturnier. Die Feuerwehr sorgte für spektakuläre Wasserspiele. Winterlinger Vereine konnten durch die Bewirtung der vielen Gäste ihre Vereinskasse aufbessern.

Städtepartnerschaft mit Izbica/Polen

Vom 19. bis 23. Juni 2009 war zum zweiten Mal eine Delegation aus der polnischen Partnergemeinde in Winterlingen. Die zehnköpfige Gruppe bestand zumeist aus Vertretern und Mitarbeitern der Gemeinde. Die Gäste aus Izbica um den stellvertretenden Bürgermeister Jozef Bobel haben ein umfangreiches Besuchsprogramm absolviert. Höhepunkt aber war der Besuch des Lindenbaumfestes am Sonntag, Besuch des Gottesdienstes und die Pflanzung einer Linde bei der Realschule. Beide Pfarrer, Heiner Schuler, Gemeinderäte, die Gäste aus Izbica und einige Winterlinger Bürger wirkten bei diesem völkerverbindenden Akt mit. Die Gemeinde Winterlingen hat zwei Linden gestiftet, wovon die zweite einen schönen Platz in Izbica bekommen soll.

Im Juli 2009 feierte die Realschule Winterlingen das zehnjährige Jubiläum ihrer Partnerschaft mit dem polnischen Lizeum in Izbica. Acht Schüler reisten mit ihren Lehrern und deren Partner nach Izbica. Wie immer waren die deutschen Schüler bei polnischen Gastfamilien untergebracht und konnten so unmittelbar den polnischen Alltag in den Familien erleben. Auf dem Programm stand ein interessantes Besichtigungs- und Ausflugsprogramm.

Vom 17. bis 23. November 2009 überbrachte eine Winterlinger Delegation, bestehend aus vier Feuerwehrleuten, nämlich Rainer Pfersich, Jürgen Beck, Wolfgang Kißling und Hermann Single sowie Bürgermeister-Stellvertreter Heiner Schuler und Hauptamtsleiter Ludwig Maag, ein altes Löschfahrzeug der Feuerwehr Winterlingen und die betagte Drehleiter nach Izbica. Die Feuerwehrleute von der Alb wiesen ihre polnischen Kameraden in die Technik ein. Sie waren überglücklich und viele Schüler und Bürger aus Izbica verfolgten begeistert die Vorführungen. Feierlich war die offizielle Übergabe der Fahrzeuge im Rahmen eines Festaktes. Daran nahm auch Kämmerin Margot Laib teil. Den Besuch nutzten die Winterlinger aber auch, die Gegend anzuschauen. Sie besuchten die Kreidehöhlen in Chem, das ehemalige KZ Majdanek und die Renaissance-Altstadt von Zamosc.

Im November 2009 machte Monika Nowosad aus Izbica ein vierwöchiges Sprachpraktikum im Rathaus Winterlingen. Sie war u.a. sehr hilfreich bei der Übersetzung und Organisation der für August 2010 geplanten Reise in die Partnergemeinde Izbica.

Tourismusverein Winterlingen

Unter Federführung des Tourismusvereins fand in Jahr 2009 das erste Parkfest im Wilhelm-Keinath-Park statt. Ein wirklich gelungenes Fest!

Auch künftig will man gemeinsam die gleichermaßen, zielgerichteten Kräfte bündeln. Hervorzuheben ist insbesondere die Internetseite des Tourismusvereins unter www.urlaub-in-winterlingen.de. Diese Seite ist eine sinnvolle Ergänzung und Abrundung zum Internetauftritt der Gemeinde Winterlingen.

Galerie im Rathaus

Am 04. April 2009, anlässlich des verkaufsoffenen Samstags des HGV Winterlingen, der unter dem Motto „So war es früher“ stand, konnte die Bevölkerung einige Exponate aus dem Heimatmuseum Harthausen bestaunen. Bei einem Quiz wurden außerdem schöne Preise verlost.
Vom 30. November 2009 bis 08.Januar 2010 war dann die Fotoausstellung „Lovetrain“ der Fotokünstlerin Gariele Hepp zu sehen.

Sollten Sie Anregungen, Vorschläge oder Fragen haben, haben so können Sie sich gerne an Herrn Bodo Erath, Tel. 07434/279-22 oder Brunhilde Diehl 07434/279-18 wenden.